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Rezension der Kinder-Jury 1996 Elke Heidenreich: Frankfurt-Kalbach, im November 1996 Nero ist ein vorwitziger, frecher, kleiner Kater, der auf einem Bauernhof in Italien lebt und der Chef von allen anderen Tieren dort ist, weil er immer so viele Einfälle hat. Er ist ganz schwarz, nur eine Pfote ist weiß. Er haut gerne ab und klaut gern Eier und frißt sie auf. Er wollte zwar keine Wurstbrote, aber die Wurst wollte er dann doch. Zusammen mit Rosa, der Katze, fährt er mit Isolde und Robert nach Deutschland. Die zwei sind Urlauber, die ein paar Wochen in Italien waren. In Deutschland haben Nero und Rosa ein cooles Leben und vergnügen sich. Nero findet viele Katzenfreunde. Eines Tages jedoch stirbt Rosa. Von Kummer erfüllt, beschließt Nero, der
inzwischen alt geworden ist, (und nicht überfahren wurde!) beim nächsten Italien-Besuch auf seinem alten Bauernhof zu bleiben und nicht wieder mit Isolde und Robert nach Köln zurückzukehren. Das fand ich schön, aber auch traurig, daß der kecke, mutige Kater alt und müde wurde. Das Buch ist toll, es ist schön, lebendig, lustig, aber es ist auch traurig als die Rosa gestorben ist. Es ist traurig, weil Nero am Ende nicht wieder mit Isolde mitgeht und sie so viel weint.
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