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Rezension
der Kinder-Jury 1989
Roald Dahl:
Matilda
Wunderlich Verlag
Frankfurt-Kalbach, im November 1989
Matilda hat sehr dumme Eltern - so bringt sie sich selbst das Lesen und Schreiben bei. Eigentlich passt sie überhaupt nicht in ihre Familie. Ihr Vater ist Autohändler und ein ziemlicher Gauner. Ihre Mutter kümmert sich nicht um sie.
Matilda liest sich schon als kleines Kind durch die ganze Weltliteratur. Zum Glück versteht ihre Lehrerin sie sehr gut, denn auch sie wird von jemandem missachtet: von der Rektorin Frau Knüppelkuh. Diese garstige Person unterdrückt auch alle Schüler. Aber Matilda und ihre Lehrerin Fräulein Honig lassen sich nicht kleinkriegen. Sie sind schlauer. Weil sie sich beide gegenseitig helfen, haben beide am Schluß ein besseres Leben.
Dieses Buch ist super!
Es ist zwar alles etwas übertrieben dargestellt, aber trotzdem Spitze, vielleicht auch gerade deshalb. Es ist aufregend und spannend, mal lustig und mal traurig und zugleich immer witzig. Besonders gut ist, dass sich ein Kind dagegen wehrt, ständig unterdrückt zu werden, und dass erzählt wird, wie manche Erwachsene sind - sie kümmern sich um gar nichts, und schon gar nicht um die Probleme der Kinder.
Das Buch ist toll geschrieben.
Man kann sich so hineinversetzen, dass man denkt, man wäre dabei.
Auch die Bilder sind lustig, unheimlich witzig, manchmal komisch. Sie ergänzen sich wunderbar mit dem Text. Vor allem das Bild mit Frau Knüppelkuh ist Klasse - es ist genau so übertrieben, wie sie im Text dargestellt wird. Die Größe der Schrift ist ebenfalls in Ordnung.
Überhaupt: Alles an diesem Buch ist toll!
Nil Zeynel
Melanie Hassler
Kirstin Otto
Verena Diel
Natascha Diel
Christian Britz
Nikola Poloczek
Daniela Rust
Steffie Schnurr
Saskia Scholz
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