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Rezension der Kinder-Jury 1988 Kirsten Boie: Frankfurt-Kalbach, 13. November 1988 Es geht um Jenny. Und um ihre kleine Schwester Lisa. Und auch um Niko, ihren Freund. Jenny ist eine freche kleine Göre, die lauter Unfug macht. Immer hat sie neue verrückte Einfälle. Wenn ihre Eltern sie - aber nicht die kleine Schwester - anmotzen, ist Jenny sauer. Das kann man gut verstehen. Vielleicht ist Jenny auch ein bisschen eifersüchtig. Wenn es zu schlimm wird, hilft Niko ihr. Dann machen Jenny und Niko zusammen Unsinn. Wir finden das Buch gut, weil alles wie im richtigen Leben ist - genauso, wie es auch bei uns passiert (oder passieren könnte). Das Problem mit kleinen Geschwistern, die immer vorgezogen werden, kennen viele von uns auch. Das allerschönste ist aber die Sprache: Sie ist unheimlich lebendig. Am Schluß haben wir die Jenny richtig lieb gewonnen. Weil sie so frech-niedlich ist. Sehr gut gefallen uns auch die Bilder, denn sie passen genau zum Inhalt und zum Text.
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